Medizinische Massagen

Zur Ruhe kommen und Schmerzen beseitigen

RueckenmassageMassagetechniken sind Jahrtausende alt. Sie sind wohl die ältesten aller medizinischen Behandlungsmethoden und greifen auf einen lange entwickelten Erfahrungsschatz zurück.
Ziel von Massagen ist es, Verklebungen zu lösen, Spannungen in der Muskulatur abzubauen und den Muskelstoffwechsel anzuregen. Sie werden zur Vorbeugung und Behandlung vor allem im Bereich des Bewegungsapparates eingesetzt. Die bekannteste und am weitesten verbreitete Massageform ist die „Klassische Massage“. Sie gehört zu den Behandlungsformen, mit denen den Patienten Kraft und Energie erhalten oder zurückgegeben werden sollen.

 

Dem Stress Paroli bieten

Massagen bauen Stress ab. Sie steigern die Abwehrkräfte und verringert die Konzentration von Stresshormonen im Körper. Das haben Studien gezeigt. So erhöht sich die Menge der für die Körperabwehr zuständigen weißen Blutkörperchen und der Anteil des Stresshormons Cortisol im Blut verringert sich.
Stresssituationen im beruflichen Alltag führen häufig zu einer verkrampften oder falschen Körperhaltung – die Hauptursache für Probleme mit dem Bewegungsapparat. So führen Schulter- und Nackenschmerzen nicht selten zu Spannungskopfschmerzen und Probleme mit der Lendenwirbelsäule zu Bandscheibenvorfällen. Auch hier helfen Massagen, in dem sie die Flexibilität des Rückens und der Gelenke fördern.

 

Auch das Immunsystem profitiert

Mit einer professionellen Massage können Sie Ihr Immunsystem nachhaltig stärken und Ihr gestresstes Nervensystem beruhigen, zum Beispiel bei einem Reizdarmsyndrom. Die Massage aktiviert die Abwehrzellen in der Haut und entspannt das Gewebe. Dadurch verbessert sich der Stoffwechsel der Haut und der Organe. Krankheitserreger können effektiver aus geschwemmt werden, während die Haut widerstandsfähiger gegen Temperaturschwankungen wird. Eine regelmäßige Massage kann so die Immunabwehr stärken und vor Erkältungen schützen.
Massagen helfen auch, depressive Stimmung und Angst zu vertreiben, den Schlaf zu fördern sowie Migräne zu lindern. Untersuchungen belegen, dass durch Massage auch das Bindungshormon Oxytozin in größeren Mengen ausgeschüttet wird. Oxytocin ist das „mütterliche Hormon“, das die Fürsorge für das Baby und den Partner steuert. Dieser Effekt kommt vor allem auch Alleinstehenden zugute.

 

Massagen erlösen Sie von Rückenschmerzen

Beispielsweise die Tuina-Massage (tui = schieben, na = greifen). Dabei handelt es sich um eine spezielle Massagetechnik, die in China seit über 2.000 Jahren zur Entspannung und zur Schmerzlinderung eingesetzt wird. Sie regt den Stoffwechsel an und hat über die Akupunkturpunkte und Energieleitbahnen einen positiven Einfluss auf all Ihre Organe. Schon nach wenigen Tuina-Massagen verspüren Sie eine deutliche Steigerung Ihres Wohlbefindens.

 

Lieber gleich zum Fachmann

Wenn Sie sich richtig entspannen wollen, überlassen Sie die Massage einem Profi, der die Handgriffe genau beherrscht. Für welche Art der Massage Sie sich entscheiden, hängt davon ab, was Sie erreichen möchten. Mit der Ohrakupressur oder der Fußreflexzonenmassage können Sie beispielsweise gestörte Organfunktionen bessern und Schmerzen lindern. Andere Massagetechniken dienen vor allem Ihrer Entspannung. Warum also sollten Sie sich nicht auch mal eine wohltuende Massage gönnen, die neben Stressabbau und Entspannung auch etwas für die Abwehrkräfte tut und sich somit auf die Gesundheit von Körper und Geist gleichermaßen positiv auswirkt?

 

Wo werden Massagen eingesetzt?

Vor allem die klassische Massage hilft zum Beispiel bei:

  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen bei verspannter Rücken- und Nackenmuskulatur
  • verhärteter Muskulatur
  • Bewegungseinschränkungen, die durch eine verspannte Muskulatur bedingt sind

Weitere Informationen finden Sie hier.